Wenn du schon länger mit WordPress arbeitest, bist du an Elementor kaum vorbeigekommen. Der Page Builder ist so beliebt, dass heute Millionen Websites damit laufen – inklusive software-tests.com (ja, genau: diese Seite hier hab ich 2018 mit Elementor gebaut).
Aber jetzt mal ehrlich: Reicht die kostenlose Version von Elementor, oder lohnt sich das Upgrade auf Elementor Pro wirklich?
In diesem Artikel bekommst du eine klare Antwort – ohne Marketing-Geschwafel, aber mit echter Praxiserfahrung, SEO-Know-how und ehrlicher Einschätzung.
1. Elementor in Kürze – warum der Builder so beliebt ist
Elementor hat den WordPress-Markt aufgemischt wie kaum ein anderes Tool. Kein Wunder: Statt kryptischem Code bekommst du ein visuelles Drag-&-Drop-Interface, mit dem du deine Seiten so einfach zusammenbaust wie mit LEGO.
Du siehst live, wie deine Seite aussieht, kannst Abschnitte verschieben, Texte anpassen und alles pixelgenau gestalten – ohne eine einzige Zeile Code.
Für viele ist das der Punkt, an dem WordPress von „kompliziert“ zu „endlich verstehe ich’s“ wird.
Aber: Die kostenlose Version stößt schnell an Grenzen – und genau da kommt Elementor Pro ins Spiel.
2. Elementor Free – was du bekommst (und was nicht)
Die Free-Version ist ein großartiger Einstieg.
Du bekommst:
- Den vollständigen visuellen Page Builder
- Grundlegende Widgets (Text, Bild, Button, Video, Spacer, Icons, etc.)
- Responsives Design für Desktop, Tablet und Smartphone
- Ein paar Basis-Templates
Das reicht locker, um eine schicke Onepager-Seite, einen kleinen Blog oder eine einfache Firmenwebsite zu bauen.
Aber – und jetzt kommt’s:
Sobald du mehr willst als “nur hübsch”, stößt du mit Elementor Free an die Wand.
Was dir in der Free-Version fehlt:
- Kein Theme Builder → Du kannst Header, Footer oder Blog-Templates nicht frei gestalten
- Keine Popups oder Formulare → Du brauchst zusätzliche Plugins
- Keine dynamischen Inhalte oder WooCommerce-Integration
- Nur begrenzte Designfreiheit
Kurz gesagt: Free ist top, wenn du schnell eine einfache Seite brauchst. Aber sobald du mit deiner Website wachsen willst – Leads sammeln, Produkte verkaufen, Design anpassen – dann brauchst du Pro.
3. Elementor Pro – was du bekommst (und warum’s sich lohnt)
Elementor Pro ist nicht einfach „mehr Widgets“.
Es ist ein ganz anderes Level.
Hier die wichtigsten Funktionen, die du nur mit Pro bekommst:
| Bereich | Nur mit Elementor Pro verfügbar |
|---|---|
| Theme Builder | Eigene Header, Footer, Blog-Templates & 404-Seiten gestalten |
| Form Builder | Kontaktformulare, Newsletter-Integrationen & Automationen |
| Popup Builder | Exit-Intent, Lead-Magnet oder Sale-Popup direkt integriert |
| WooCommerce Builder | Eigene Produktseiten, Kategorieseiten & Warenkorb-Design |
| Globale Elemente | Wiederverwendbare Blöcke und einheitliches Design |
| Dynamische Inhalte | Für ACF, CPT, oder individuelle Datenfelder |
| Custom CSS & Motion Effects | Volle kreative Kontrolle über dein Design |
Klingt nach viel? Ist es auch.
Aber das Entscheidende: Du sparst dir viele andere Plugins (z. B. für Formulare, Popups, Layouts, WooCommerce-Designs) und hast alles zentral gesteuert – mit einem System.

4. Elementor Pro vs Free – der echte Vergleich aus der Praxis
Ich arbeite seit 2018 mit Elementor – und hab beide Versionen in zig Projekten eingesetzt.
Hier ist mein ehrlicher Vergleich, nicht aus der Marketingbroschüre, sondern aus echten Projekten:
| Kriterium | Elementor Free | Elementor Pro |
|---|---|---|
| Einstieg | super leicht | genauso leicht |
| Design-Freiheit | eingeschränkt | grenzenlos |
| Ladezeit | ähnlich | leicht höher, wenn viele Pro-Features genutzt werden |
| Marketing-Funktionen | fast keine | Popups, Forms, Integrationen |
| E-Commerce | kaum nutzbar | komplette WooCommerce-Unterstützung |
| SEO-Optionen | solide Basis | bessere Kontrolle über Struktur & Templates |
| Preis-Leistung | unschlagbar gratis | extrem fair für den Funktionsumfang |
Wenn du nur einen Blog betreibst oder eine kleine Firmenpräsenz brauchst, reicht Free.
Aber sobald du professionell arbeitest – also Leads generierst, Shops baust oder mehrere Seiten managst – dann spielt Pro seine Stärken voll aus.
5. Wann sich Elementor Pro wirklich lohnt (5 klare Szenarien)
Elementor Pro ist kein „nice to have“, sondern wird ab einem bestimmten Punkt zum echten Produktivitäts-Booster.
Wenn du dich also fragst, ob sich das Upgrade lohnt – hier sind fünf typische Szenarien, in denen sich Pro wirklich bezahlt macht.
1. Du baust Websites für Kunden
Wenn du Freelancer oder Agentur bist, ist Elementor Pro ein No-Brainer.
Du sparst Stunden pro Projekt, kannst Designs schneller duplizieren und Vorlagen wiederverwenden.
2. Du willst dein Branding ernst nehmen
Mit dem Theme Builder kannst du Header, Footer, Blog-Templates und 404-Seiten komplett individuell gestalten – ganz ohne zusätzliches Theme.
3. Du möchtest Leads sammeln oder verkaufen
Pro bringt dir Popups, Formulare, Integrationen zu Mailchimp, ActiveCampaign, HubSpot & Co.
Heißt: Keine Drittanbieter-Plugins, kein Plugin-Chaos.
4. Du nutzt WooCommerce
Ohne Pro sieht dein Shop aus wie von 2015.
Mit Pro kannst du jede Produktseite und jede Kategorie-Seite komplett selbst designen.
5. Du willst dynamische Inhalte
Wenn du mit Custom Post Types oder ACF arbeitest (z. B. Portfolio, Immobilien, Rezepte), ist Elementor Pro ein Gamechanger.
Free kann das schlicht nicht.
6. Kosten: Was kostet Elementor Pro 2025?
Die Preisstruktur ändert sich gelegentlich leicht, aber grundsätzlich gilt:
- Essential Plan (1 Website): ca. 59 $/Jahr
- Advanced Plan (3 Websites): ca. 99 $/Jahr
- Expert Plan (25 Websites): ca. 199 $/Jahr
- Agency Plan (1000 Websites): ca. 399 $/Jahr
Für die meisten Nutzer reicht Essential oder Advanced völlig aus.
Wenn du bedenkst, was du dafür bekommst – Theme Builder, Popup Builder, Form Builder, WooCommerce Layouts – ist das ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.
👉 Hier kannst du Elementor Pro direkt holen
(Kleiner Hinweis: Das ist mein Affiliate-Link – wenn du darüber kaufst, unterstützt du meine Arbeit auf software-tests.com, ohne dass es dich mehr kostet. Danke dir!)
7. Elementor Pro in Kombination mit SEO
Viele fragen sich:
„Ist Elementor überhaupt gut für SEO?“
Die ehrliche Antwort:
Ja, wenn du weißt, was du tust.
Elementor erzeugt sauberen Code, ist mobilfreundlich und kompatibel mit SEO-Plugins wie Rank Math oder Yoast.
Der entscheidende Unterschied: Mit Pro kannst du strukturell sauber arbeiten – z. B. eigene Blog-Vorlagen mit korrekten Überschriften, Breadcrumbs und Schema-Markup.
Kurz gesagt:
Mit Elementor Free kannst du SEO machen.
Mit Elementor Pro kannst du SEO richtig machen.
8. Fazit: Elementor Pro vs Free – was ist 2025 die richtige Wahl?
Wenn du nur eine kleine private Seite hast oder ein bisschen rumprobierst:
Bleib bei Free. Es ist genial für den Einstieg.
Aber:
Wenn du dein Online-Business ernst nimmst,
wenn du professionelle Websites für Kunden oder dich selbst baust,
oder wenn du Leads, Verkäufe und Designfreiheit willst –
dann gibt’s eigentlich nur eine logische Entscheidung:
Ich nutze es selbst seit Jahren und würde nie wieder ohne arbeiten.
Das Upgrade spart Zeit, Nerven, Plugins – und bringt dich im Design und Marketing um Lichtjahre nach vorn.
9. Jetzt bist du dran
Wenn du jetzt denkst:
„Okay, ich will das ausprobieren“ –
dann tu dir selbst den Gefallen und geh gleich auf die Pro-Version.
Hier geht’s direkt zu Elementor Pro:
Baue Websites, auf die du stolz bist – mit Tools, die wirklich funktionieren.
Und wenn du magst, schau dir auch meine anderen Elementor-Guides auf software-tests.com an – da zeige ich dir Schritt für Schritt, wie du mit Elementor nicht nur Seiten baust, sondern konvertierende Websites entwickelst.